Spielberichte

Spielbericht 11. Spieltag: TSV Eschollbrücken – Eich : SKV Hähnlein 3:0

TSV schafft erste weiße Weste

 

Zum ersten Mal in dieser Runde kassierten die Eschollbrücker kein Gegentor. Aufgrund der drei selbst erzielten Treffern konnte der Abwärtstrend gestoppt und wieder etwas Selbstvertrauen getankt werden.

 

Wie üblich spielte der TSV mit einer neu formierten Defensive. Leichtweiss (beruflich verhindert) wurde durch Foest ersetzt, Antoneac übernahm die rechte Seite für Ahmed, der auf der Bank Platz nahm. In der Innenverteidigung übernahm Bartolowitsch neben Weber für den verletzten Stark. Auf der Doppelsechs bekam Hanke Unterstützung vom Rothermel und auf der rechten Außenbahn übernahm Mirza für den eine Position nach hinten gerutschten Antoneac. Die linke Seite wurde wie üblich von Cacan bearbeitet und im Angriff wirbelten Perlick und Lofi.

 

Die Partie war kaum angepfiffen, da wurde Perlick im ersten Angriff im Strafraum regelwidrig gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Perlick zur frühen Führung (2.). Zwar tat sich die Defensive der Gastgeber schwer mit den langen Bällen auf Cox, doch ließ die Viererkette kaum Torabschlüsse zu. Die einzigen Chancen der Gäste in der ersten Halbzeit waren ein Fernschuss und zwei Standardsituationen. Ansonsten hielt die Abwehr stand. Die Anfangsphase der Partie war geprägt teilweise ruppiger Spielweise der Mannschaft aus Hähnlein, doch der Unparteiische zeigte mittels Karten schnell die Grenzen dieser Spielweise auf.

 

In der ersten Halbzeit liefen fast alle Offensivaktionen der Eschollbrücker über die linke Seite mit Cacan und Föst. Es war also nicht verwunderlich, dass Cacan steil geschickt wurde und die Flanke für Antoneacs Direktabnahme lieferte, die zum 2:0 führte (29.).

 

Kurz vor der Pause verlangte die ruppige Startphase ihren Tribut. Cox, der anfangs wegen eines Foulspiels verwarnt worden war, rutschte im Fünfmeterraum des TSV mit dem gestreckten Bein voraus in Weber und sah folgerichtig die Gelb-Rote-Karte.

 

In der Halbzeit verwies Coach Hess nochmal darauf, dass vor zwei Wochen schon einmal ein 2:0 Führung gegen Grün-Weiß Darmstadt vergeben wurde. Die Konzentration sollte weiter hochgehalten werden.

 

Anfangs der zweiten Halbzeit musste Hanke verletzungsbedingt den Platz verlassen und Yildirim übernahm seine Position. Wie auch in der ersten Halbzeit konnte das Heimteam einen schnelle Treffer für sich verzeichnen. Diesmal über die rechte Seite kam der Ball zu Lofi, der aus spitzem Winkel abzog und die Murmel in die Maschen drosch.

Im weiteren Verlauf hätten die Gastgeber das Ergebnis auch höher gestalten können. Ein starker Kopfball von Wolf konnte der Schlussmann aus Hähnlein parieren und der Nachschuss konnte geblockt werden. Trotz der vielen Abschlüsse fand der Ball nicht den nochmal den Weg ins Netz. Auf der Gegenseite erspielte sich SKV auch zunehmend Torchancen, die allerdings alle vereitelt werden konnten. Einmal vergab scheiterte ein alleine aufs Tor stürmende Angreifer an Koch, eine weitere Chance scheiterte an der Ballannahme, sodass Koch den Ball ablaufen konnte. Die letzte gefährliche Situation konnten Antoneac, der mittlerweile sein Debut als Innenverteidiger feierte, und Bartolowitsch vereint vereiteln.

 

Die Partie war ein Lichtblick! Die Eschollbrücker zeigten endlich wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung und es gab erstmals seit langem nur aufbauende Worte auf dem Feld. Außerdem ließen sich die Gastgeber trotz der kampfbetonten Gangart und den langen Bällen der Gäste nicht zu sehr mitreißen. Die Abwehr zeigte ein ordentliches Aufbauspiel, sodass Abstöße und Abschläge alle kurz ausgespielt werden konnten.

 

Mit diesem Erfolg im Rücken gilt es am kommenden Donnerstag die dritte Runde des Krombacher Kreispokals gegen die Kreisoberligamannschaft aus Modau zu überstehen. Zwar werden dem TSV nur Außenseiterchancen zugesprochen doch mit Ausnahme des letzten Jahres zeigte die Mannschaft immer ordentliche Spiele und ärgerte die höherklassigen Mannschaften. Anpfiff zu diesem Spektakel ist 19:30Uhr auf dem Eschollbrücker Waldsportplatz.

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Adrian Antoneac; Fabian Weber (78. Adeel Ahmed); Heinz Bartolowitsch; Marcel Föst – Adil Mirza (58. Matthias Wolf); Fabian Hanke (48. Emrah Yildirim); Jens Rothermel; Emrah Cacan – Jesse Lofi; René Perlick

 

Tore:

1:0 Perlick (2.), 2:0 Antoneac (29.), 3:0 Lofi (48.),

 

Gelbe Karten:

Hanke  


Spielbericht 11. Spieltag: SV Kamerun Darmstadt : TSV Eschollbrücken – Eich 5:1

Keine Stabilisierung in Sicht!

 

Nach den verschenkten Punkten der Vorwoche wollten die Kicker aus Eschollbrücken gegen den SV Kamerun Wiedergutmachung betreiben und den Abstand auf die Relegation wieder vergrößern. Das Vorhaben scheiterte komplett!

 

Die Aufstellung musste Hess wie zu jeder Partie in dieser Saison wieder neu vornehmen. Im Tor kehrte Koch aus dem Urlaub zurück. In der Abwehr übernahmen Leichtweiss und Ahmed die Position der Außenverteidiger von Föst (verhindert) und Antoneac. Für den ebenfalls verhinderten Bartolowitsch rutschte Stark neben Weber in die Innenverteidigung. Antoneac durfte wieder eine Position nach vorne auf die rechte Außenbahn und Hanke lief als einziger Sechser auf. Die linke Seite beackerte wie üblich Cacan und den Angriff bildeten das Dreiergespann Perlick, Wolf und Lofi.

 

In den ersten Minuten zeigte sich schon in der Vorwoche ein Fehlpassfestival auf beiden Seiten, doch der Druck kam von den Gastgebern. Mit einem hohen Pressing schafften sie es die Abwehr des TSV zu verunsichern und zu Fehlpässen zu zwingen. Allerdings konnten die Kameruner, aus dem Spiel heraus kaum Torgefahr entwickeln. Wohingegen die Eschollbrücker ein zwei Chancen vor dem gegnerischen Kasten vergaben. In der Folge zeigte der TSV seine übliche Schwäche bei Standards. So fielen die Tore eins bis drei für die Darmstädter durch einen Kopfball nach Freistößen aus dem Halbfeld bzw. Ecken. Alle drei Tore wurden Nkamguie erzielt und die Abwehrreihe der Eschollbrücker fand einfach kein Mittel dagegen.

 

Der kurze Aufschwung nach dem Anschlusstreffer durch Lofi zu 2:1 in der 33. Minute wurde vom dritten Kopfballtor der Gastgeber direkt wieder zu erstickt.

 

Kurz vor der Pause konnte dann Ngueulieu einen Fehlpass in der Abwehr der Gäste zum vorentscheidenden 4:1 verwerten und gleichzeitig den ersten Torschuss aus dem Spiel heraus abgeben (43.).

 

Zur zweiten Halbzeit versuchte Hess mit Kinik und Yildirim für Lofi und Ahmed noch einmal einen frischen Impuls zu geben. Der hohe Rückstand sorgte dafür, dass der TSV weiter aufrückte und versuchte mehr Druck nach vorne aufzubauen. Ein Abspracheproblem nach einem langen Ball ließ Rasch den Ball vor die Füße fallen, der dann nur Koch umkurven musste und zum 5:1 entstand einschob (69.). Allerdings entglitt dem unparteiischen in der zweiten Hälfte zunehmend die Partie. Es kam immer häufiger zu Fouls, die entweder gar nicht oder zumindest ohne eine Karte geahndet wurden. Hanke wurde von einem Verteidiger der Darmstädter mit beiden Beinen voraus im Strafraum abgeräumt, zwar war der Ball auch dabei, doch es wäre trotzdem ein Strafstoß fällig gewesen. Die Aktion blieb allerdings ungeahndet. Und so kam es immer wieder zu grenzwertigen Zweikämpfen doch in der 77. Minute blieb dem Unparteiischen keine Wahl mehr. Koch fing eine Flanke ab und wurde dabei vom Stürmer der Gastgeber hart abgeräumt. Daraufhin verwies der unparteiische, immer noch milde Gestimmt, den Spieler mit Gelb-Rot des Feldes. In der 80. Minute folgte der Zweite Spieler des SV Kamerun, wegen Beleidigung seinem Mannschaftskameraden in die Kabine. Durch die harte Gangart weiter verunsichert, kamen die Gäste zwar doch immer mal wieder vor den Kasten der Darmstädter konnten aber trotz der doppelten Überzahl keine Chance zu einem weiteren Anschlusstreffer verwerten. An diesem Tag lief bei den Eschollbrückern nichts zusammen. Selbst als der Schiedsrichter bei einem zweiten Foul im Sechzehner auf den Punkt zeigte schaffte es Lofi nicht den Schlussmann des SV zu überwinden.

 

Auf der Gegenseite war es ein strittiger Handelfmeter, der von den Gastgebern aus Darmstadt ebenfalls vergeben wurde.

 

Alles in allem geht die Niederlage auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. In den kommenden Tagen gilt es Ursachenforschung zu betreiben und schnell wieder in die Spur zurückzufinden. Der aktuelle Abwärtstrend muss schnellstmöglich gestoppt werden und langsam müssen die Punkte gegen den Abstieg gesammelt werden um frühzeitig auf der sicheren Seite zu stehen.

 

Die nächste Gelegenheit Punkte zu sammeln ergibt sich kommenden Sonntag gegen den SKV Hähnlein auf dem heimischen Waldsportplatz. Hier gilt es außerdem zu alter Heimstärke zurückzufinden.

 

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch  – Adeel Ahmed (46. Emrah Yildirim); Fabian Weber; Christian Stark; Marius Leichtweiss (32. Adil Mirza) – Adrian Antoneac; Fabian Hanke; Emrah Cacan – Matthias Wolf, Jesse Lofi (46. Serkan Kinik); René Perlick

 

Tore:

1:0 Nkamguie (20.), 2:0 Nkamguie (22.), 2:1 Lofi (33.), 3:1 Nkamguie (41.), 4:1 Ngueulieu (43.); 5:1 Rasch (69.)

 

Gelbe Karten:

Antoneac, Perlick, Stark


Spielbericht 10. Spieltag: TSV Eschollbrücken – Eich : Grün-Weiß Darmstadt 2:3

 

Leichtfertig verschenkte Punkte

 

Wenn ein Team eine klar beherrschte Partie und eine 2:0-Führung in nur einer Halbzeit aus der Hand gibt, kommt man nicht umhin von leichtfertig verschenkten Punkten zu sprechen. Der Schlendrian der zweiten Hälfte sorgt so für eine letztendlich verdiente 2:3-Heimniederlage gegen Grün-Weiß Darmstadt.

 

Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Sonntag beim Angstgegner von der SKG Bickenbach II sah Coach Hess sich trotz allem gezwungen auf einigen Positionen zu tauschen. So fehlten Bickelhaupt (verletzt) und Hanke (privat verhindert) gänzlich, während sich Dubkowitsch, Leichtweiß und Wolf auf der Bank wiederfanden. Für diese fünf Kicker spielten Antoneac, Bartolowitsch, Lofi, Rothermel und Yildirim. Ergänzt wurde die Startaufstellung von Römer, Weber, Cacan, Föst, Perlick und Stark.

 

Das Spiel zeichnete sich zu Beginn vor allem durch eines aus: Fehlpässe! In den ersten 15 Spielminuten zeigten beide Teams eine unerklärlich hohe Quote an Bällen, die statt zum eigenen Mitspieler den Weg zum Gegner fanden. Folglich konnte sich keine Mannschaft auch nur eine gute Szene erspielen und das Spiel plätscherte vor sich hin. In der Folge konnten beide Teams den Ball ein wenig mehr in den eigenen Reihen halten. Die erste Großchance ergab sich für den Gast aus der Waldkolonie, der Schuss von Aster wurde aber stark von Römer an den Außenpfosten gelenkt.

 

Der Weckruf für das Heimteam um Kapitän Weber wurde sichtlich verinnerlicht. Der Ball wurde zwar weiterhin weitgehend den Gästen überlassen, aber dafür stand die Abwehr nun felsenfest und die sich bietenden Umschaltmöglichkeiten wurden konsequent genutzt. Nach 32 Spielminuten ging man genau so in Führung: eine gute Balleroberung von Stark, ein Traumpass über die Abwehr hinweg und Lofi nimmt den überlegt quergelegten Ball von Perlick dankend an – 1:0 für den TSV Eschollbrücken-Eich. In der Folge nicht nachlassend war das 2:0 gegen eine schläfrige Abwehr der Gäste folgerichtig. Wieder konnte Perlick einen Ball schön ablegen, Rothermel tankt sich an zwei Mann vorbei und bleibt eiskalt vor dem Gästekeeper.

 

Mit der Führung im Rücken und einer sicheren Abwehr ging es in die Kabine. Was auch immer die Verantwortlichen den Kickern aus Eschollbrücken und Eich in den Pausentee gegeben habe, es muss auf jeden Fall Angstzustände und einen gänzlichen Verzicht auf jeden Offensivgeist hervorrufen. Anders lässt es sich nicht erklären, warum das Heimteam ab der 46. Spielminute praktisch jede Angriffsbemühung unterlässt, nur noch in der eigenen Hälfte steht und den Gast ums Gegentor faktisch anfleht.

 

Nach dem die alles andere als überragenden Gäste mit einigen Torchancen noch gescheitert sind („Highlight“ sicher der Kopfball über den Querbalken aus 2 Meter Torentfernung), wurden die deutlich stürmischeren Grün-Weißen dann nach 70 Minuten das erste Mal belohnt. Kapitän Bamberger wuchtete den Ball zum Anschluss in die Maschen. Doch die Gäste wollten nun eindeutig mehr. Weiterhin drückte nur ein Team. Wiederum Bamberger war es, der sich nach einem feinem Querpass im Strafraum drehen durfte und zum mehr als überfälligen Ausgleich vollendete (86.).

 

Doch für jeden der es mit dem Heimteam hielt wurde es noch schlimmer. Nach einem langen Ball spielten Bartolowitsch und Weber nur Begleitschutz für Chamkha und durften sich dafür aus nächster Nähe anschauen, wie dieser mit Kopf zur 2:3-Führung vollendete (90.). Ob des Zeitpunkts konnten die Kicker vom Waldsportplatz natürlich den Schalter nicht mehr richtig umlegen. Zwei Pfostentreffer in der Schlusssekunde zeugen zwar von etwas Pech, aber verdient wäre das Remis nicht mehr gewesen.

 

Als Fazit lässt sich nur ein verdienter Sieg der Gäste festhalten. Der Leistungsunterschied in Hälfte zwei war einfach zu eklatant, als das man dem TSV Eschollbrücken-Eich hier einen verdienten Punkt zusprechen könnte. Nach guter erster Hälfte ist die komplette Umstellung des Spiels für den neutralen Zuschauer nur schwer erklärbar. In den nächsten Wochen muss nun der Blick für alle Beteiligten deutlich verstärkt nach unten gehen, will man kein böses Erwachen erleben.

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Thomas Römer – Adrian Antoneac; Fabian Weber; Heinz Bartolowitsch; Marcel Foest – Jens Rothermel; Emrah Yildirim; Christian Stark; Emrah Cacan(60. Mirko Skocic) – Jesse Lofi (46. Michael Dubkowitsch); René Perlick

 

Tore:

1:0 Lofi (32.), 2:0 Rothermel (36.), 2:1 Bamberger (70.), 2:2 Bamberger (86.), 2:3 Chamkah (90.)

 

Gelbe Karten:

Weber, Föst, Perlick, Cacan

 


Spielbericht 8. Spieltag: TSV Eschollbrücken – Eich : FC Sturm Darmstadt 3:4

Bittere Niederlage bei einem offenen Schlagabtausch

 

Die Kicker des TSV Eschollbrücken-Eich zeigen, nach der schwachen Leistung in Erzhausen, dass sie eigentlich auch mit den Spitzenteams mithalten können. Sturm schaffte es dank der abschließenden Überzahl die letzte Führung über die Zeit zu bekommen.

 

Neue Woche neues Team, scheint es aktuell beim Team von Andreas Hess zu heißen. Diese Woche musste Hess die beiden Außenverteidiger Föst (verletzt) und Leichtweiss (krank) ersetzen. Für das Duo übernahmen Antoneac und Skocic die Positionen. Im zentralen Mittelfeld kehrte Bartolowitsch nach seinem Kreuzbandriss ins Team zurück. Auch Dubkowitsch kehrte in die Startelf zurück und flankierte mit Cacan den hinter der alleinigen Spitze spielenden Rothermel.

 

Die Partie startete mit einigem Mittelfeldgeplänkel, wobei der Gastgeber etwas die Oberhand hatte. Die Kicker des FC Sturm agierten überwiegend mit Flanken aus dem Halbfeld, von denen eine Flanke von einem Angreifer der Gäste mit der Brust in den Lauf von Redkin gelegt wurde. Redkin konnte dann nicht mehr entscheidend am Abschluss gehindert werden und beförderte den Ball zur zwischenzeitlichen Führung ins kurze Eck (10.).

Die Führung der Gäste hielt nicht lange. Nur drei Minuten dauerte bis der TSV die passende Antwort fand. Hanke spielte mit einem Zuckerpass Dubkowitsch frei, der mit seinem Abschluss zwar noch am Torhüter des FC doch Rothermel verwertete den Abpraller zum Ausgleich (13.).

 

Nach den beiden Toren versandete die Partie wieder und nur die Eschollbrücker hatten in Person von Perlick noch zwei Großchancen. Beide Male tauchte Perlick alleine vorm Darmstädter Schlussmann auf, der jedoch ruhig blieb und beide Chancen stark vereitelte.

 

In der 38. Minute war es ein Freistoß der Gäste, bezeichnenderweise wieder aus dem Halbfeld, der zur erneuten Führung führte. Im Zentrum behinderten sich Hanke und Bickelhaupt, sodass Redkin der Nutznieser war. Ihm fiel der Ball im Fünfmeterraum vor die Füße und er schob den Ball dem sich breitmachenden Koch durch die Beine zum 1:2.

Doch auch hier hatte der TSV wieder eine zügige Antwort parat. Bei einem Querpass im Strafraum von Sturm setzte Antoneac nach und wurde dabei zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Perlick eiskalt zum erneuten Ausgleich (40.).

Perlick war es dann auch, der kurz vor der Halbzeitpause die Eschollbrücker zum ersten Mal in Front brachte. Perlick setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und schob zum 3:2 ein (44.).

 

Die zweite Halbzeit begann mit einigem Tempo, der Ball ging von Sechzehner zu Sechzehner ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Erst in der 60. Minute segelte Koch unter einer Flanke durch, der Ball wurde abgelegt und am Elfmeterpunkt konnte sich ein Angreifer des FC den Ball zurecht legen und den Abschluss suchen. Auf der Linie tummelten sich einige Spieler des TSV. Weber schob in dieser Situation reflexartig den Arm raus um den Ball zu blocken. Folgerichtig entschied der Unparteiische auf Strafstoß und rote Karte gegen Weber.

Gaus verlud Koch beim fälligen Strafstoß und besorgte so den erneuten Ausgleich besorgte.

 

Aufgrund der entstandenen Unterzahl stellte Hess um und brachte Wolf für Dubkowitsch und Ahmed für Skocic in die Partie. Trotzdem konnte wieder Redkin die Gäste in Führung bringen. Redkin tauchte vor Koch auf und konnte wieder nicht entscheidend gestört werden (77.).

Diesmal zeigten die Gastgeber aus Eschollbrücken, dass sie den in der Vorwoche fehlenden Einsatz und Willen, nicht komplett verloren hatten. Denn den Rest der Partie dominierte der TSV trotz Unterzahl. Hier hatte der FC Sturm zweimal Glück. Eine Ecke von Rothermel brachte Perlick mit der Hacke aufs Tor und Sievers konnte nur in höchster Not retten. Den Abpraller, konnten die Gäste im Getümmel noch klären. Bei einer weiteren Ecke, fälschte wieder Sievers den Ball leicht mit dem Fuß ab und verhinderte so den Ausgleich.

 

Alles in allem wäre ein Unentschieden in diesem Spiel das gerechte Ergebnis gewesen, doch Sturm hatte den glücklicheren Ausgang auf ihrer Seite. Das Spiel macht allerdings Hoffnung für die kommenden Partien, denn die Eschollbrücker zeigten wieder mehr Einsatz und Wille. Wermutstropfen ist die rote Karte gegen Weber, der wie Yildirim erst einmal zuschauen muss.

 

Die aktuelle Tabellensituation verdammt den TSV dazu in den kommenden Spielen endlich wieder konstant zu Punkten, um wieder in die vordere Tabellenhälfte zu klettern. Zur Vorbereitung auf den kommenden Gegner SKG Bickenbach II sollte kommenden Donnerstag das anstehende Pokalspiel gegen TGB Darmstadt gewonnen werden. Anpfiff ist um 19:30 auf dem Hartplatz der TGB.

 

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Mirko Skocic (77. Adeel Ahmed); Fabian Weber; Maurice Bickelhaupt; Adrian Antoneac – Michael Dubkowitsch (76. Matthias Wolf); Heinz Bartolowitsch; Fabian Hanke; Emrah Cacan  – Jens Rothermel – René Perlick

 

Tore:

0:1 Redkin (10.); 1:1 Rothermel (13.); 1:2 Redkin (38.); 2:2 Perlick (40.); 3:2 Perlick (44.); 3:3 Gaus (60.); 3:4 Redkin (77.)

 

Gelbe Karten:

Skocic

 

Rote Karte:

Weber


Spielbericht 6. Spieltag: TSG Wixhausen II : TSV Eschollbrücken – Eich 5:1

Ohne Leidenschaft und Wille

 

Wie schon zwei Spieltage zuvor, zeigten die Eschollbrücker ihr bereits aus der letzten Hinrunde bekanntes, ungefährliches Auswärtsgesicht. Aufgrund von nicht vorhandenem Zweikampfverhalten und ideenlosem Spiel nach vorne ist die Niederlage gegen die Zweitvertretung aus Wixhausen auch in der Höhe verdient.

 

In der Startelf musste wiedermal verletzungsbedingt umgestellt werden. Cacuri fällt mit einem gebrochen Mittelfußknochen für mehrere Wochen aus. Außerdem zog sich Antoneac beim Aufwärmen eine muskuläre Verletzung zu. Für Antoneac gab Rettig sein Debüt als rechter Außenverteidiger und Weber kehrte für Cacuri in die Innenverteidigung zurück. Die weiteren Positionen blieben im Vergleich zum Spiel gegen Messel unverändert.

 

Von Beginn an herrschte Chaos in der Defensive der Gäste aus Eschollbrücken. Unzureichende Zuordnung und schlechtes Stellungspiel auf der Sechserposition machten es der TSG einfach, sich immer wieder Chancen zu erspielen. Alleine in der ersten Halbzeit vergab die Offensive der Gastgeber vier hundertprozentige Einschussmöglichkeiten und schaffte erst kurz vor der Halbzeit den mehr als verdienten Führungstreffer. Ein Abstoß von Koch konnte von den Gastgebern abgefangen werden, die Abwehr des TSV schob etwas zu langsam raus und dazu kam, dass Weber am Ball vorbei getreten hat. So konnten zwei Stürmer alleine vor Koch auftauchten und Gröger musste schließlich den quergelegten Ball nur einschieben (43.).

 

Auf der Gegenseite vergab Perlick zwei Chancen, doch zum größten Teil waren Perlick und Lofi abgemeldet. Mangelnde Unterstützung aus dem Mittelfeld sowie ein fehlerbehaftetes Passspiel verhinderten effektive Offensivaktionen.

 

In der Halbzeit reagierte Heß und versuchte mit einem Dreifachwechsel neue Impulse zu setzen. Rettig rückte für Yildirim auf die Sechs und Skocic übernahm nach seiner Sperre die Rechtsverteidigerposition. Im Mittelfeld musste Cacan für Wolf und im Sturm Lofi für Kinik das Feld räumen. Und diese Wechsel zeigten Wirkung! Wolf arbeitete auf der linken Seite emsig und belebte, genau wie Kinik im Zentrum, das Offensivspiel der Gäste. Kinik ging als einziger Spieler des TSV keinem Zweikampf aus dem Weg und versuchte vorne die Bälle festzumachen. Der Ausgleich in der 51. Minute ging nach dem Wiederanpfiff erstmal in Ordnung – auch wenn der Treffer kurios fiel: Föst schickte Perlick lang, der Abwehrspieler tritt einen Querschläger nach hinten und der herauseilende Torhüter der TSG stürmte unter dem aufspringenden Ball hindurch. Schlussendlich drückte Perlick den Ball mit der Brust ins leere Tor.

 

Die bis dahin wiedergefundene Spielfreude und die berühmte Schippe, die nach der Halbzeit draufgelegt wurde, wurde mit dem erneuten Rückstand in der 64. Minute scheinbar mit der Baggerschaufel wieder abgetragen! Ein langer Ball der Gastgeber fand Elasri. Bickelhaupt konnte nicht entscheidend stören und die Fingerspitzen von Koch reichten ebenfalls nicht um den Treffer zu verhindern.

 

Dieser Gegentreffer läutete das Finale der Schmach ein. Zwar versuchten die Eschollbrücker die Führung schnell wieder auszugleichen, doch einzelne Großchancen wurden leichtfertig vergeben. Die meisten Angriffe der Gäste erreichten den gegnerischen Strafraum jedoch gar nicht erst. Aber auch die Offensive der TSG vergab in dieser Zeit die Chance auf eine höhere Führung. Um wenigstens einen Zähler mitzunehmen stellte Hess kurz vor Schluss auf eine Dreierkette um und brachte Lofi als Dritte Spitze zurück in die Partie. Doch nach vorne ging zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel.

 

Es kam wie es kommen musste: unter Mithilfe der Gäste erzielte der Aufsteiger den dritten Treffer. Bickelhaupt rutschte bei einem Klärungsversuch weg und leitete dadurch den Gegentreffer ein. Den ersten Schuss konnte Skocic noch blocken, doch der Abpraller landete direkt bei Gröger, der im zweiten Versuch den Ball ins Netz drosch (80.). Zu allem Überfluss ließ sich Yildirim in der 83. Minute zu einer Tätlichkeit im eigenen Sechzehner hinreißen. Folgerichtig entschied der Unparteiische auf Strafstoß und Platzverweis für Yildirim. Den fälligen Elfmeter verwandelte Elasri zur 4:1 Führung.

 

Die letzten Minuten warf der TSV alles nach vorne, um irgendwie vielleicht doch noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Doch ein langer Ball den Koch hätte klären müssen, spielte er zu allem Überfluss dem heranstürmenden Gröger in den Fuß. Dieser nahm die Einladung dankend an, umkurvte Koch und schob zu 5:1 Endstand ein (90.).

 

Mit der gezeigten Leistung müssen sich die Kicker des TSV Eschollbrücken-Eich nicht wundern, wenn sie am Ende der Saison in den unteren Tabellenregionen rangieren. Eine deutliche Leistungssteigerung ist in den nächsten Spielen von Nöten. Speziell im anstehenden Spiel gegen Spitzenreiter Sturm Darmstadt (17.09.) muss die Mannschaft zeigen, dass sie lebt und auch anders kann. Sollte nicht jeder einzelne eine Verbesserung zeigen, wird es schwer nicht von Sturm überrollt zu werden.

 

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Jens Rettig; Fabian Weber; Maurice Bickelhaupt; Marcel Foest – Jens Rothermel; Emrah Yildirim (45. Mirko Skocic); Fabian Hanke; Emrah Cacan (45. Matthias Wolf)  – Jesse Lofi (45. Serkan Kinik); René Perlick

 

Tore:

1:0 Gröger (43.); 1:1 Perlick (51.); 2:1 Elasri (64.); 3:1 Gröger (80.); 4:1 Elasri (83.); 5:1 Gröger (90.)

 

Gelbe Karten:

Skocic

 

Rote Karten:

Emrah Yildirim


Spielbericht 5. Spieltag: TSV Eschollbrücken-Eich : TSG Messel II 2:2

Sieg in der Schlussphase leichtfertig verschenkt

 

Der TSV zeigte mal wieder das knappe Führungen nicht reichen um ein Spiel zu gewinnen. Trotz einer deutlichen Überlegenheit, schaffte es die Mannschaft aus Eschollbrücken nicht den Sieg über die Zeit zu bekommen. 

 

Bis auf den Linksverteidiger Föst musste Hess die komplette Viererkette neu besetzen. Leichtweiß (Verspätung wegen Arbeit), Stark (Urlaub) und Weber (verletzt) wurden durch Antoneac, Cacuri und Bickelhaupt ersetzt. Außerdem übernahm Rettig die Position von Yildirim im zentralen Mittelfeld neben Hanke.

 

Die Anfangsphase des Spiels dominierte Heimmannschaft deutlich, lediglich einige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung verhalfen der Offensive der TSG aus Messel zu der ein oder anderen Chance. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Eschollbrücker Tor nur einmal doch der heranstürmende Saygi scheiterte im Eins-gegen-Eins an Koch. Auf der Gegenseite das gleiche Spiel. Ein Lupfer über den Schlussmann der Gäste setzte Rothermel nur knapp neben das Tor. Zwar hatte der TSV ein Chancenplus zu verzeichnen, strahlte aber trotzdem kaum Gefahr aus.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Leichweiß für Cacan in die Partie. Dessen Position übernahm Antoneac und Leichtweiß übernahm seine angestammte Außenverteidiger Position.

Die zweite Halbzeit begann mit mehr Schwung und die fehlende Torgefahr aus der ersten Halbzeit konnte wiedergefunden werden. Die erste Großchance vergab Hanke, der alleine vorm Gästekeeper auftauchte, der Abschluss aber noch von der Linie gekratzt werden konnte.

 

Kurz darauf kam es wieder zu einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Saygi tauchte alleine vor Koch auf und diesmal machte der Stürmer aus Messel seine Sache besser (59.).

Die Gastgeber antworteten in Person von Perlick umgehend und glichen in der 62. Minute aus. Lofi und Rothermel kombinierten sich auf der rechten Seite durch und Rothermel legte quer auf Perlick, der aus abseitsverdächtiger Position nur einschieben musste.

 

Nur zwei Minuten später war der Top-Stürmer des TSV wieder zur Stelle. Der Assist kam wieder von Rothermel, der einen Freistoß direkt auf den Kopf von Perlick servierte.

 

Hess brachte für die Schlussphase Kinik für Lofi in die Partie, der prompt für Gefahr sorgte. Sein Kopfball konnte Reitz nur mit Mühe noch über den Querbalken lenken und so seine Mannschaft im Spiel halten. Kurz darauf zwang auch Rothermel Reitz nach einem Querpass zu einer Parade.

Die letzte Großchance für die Gastgeber hatte Kinik, doch wieder einmal konnte der Ball knapp auf der Linie geklärt werden.

 

Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings noch gut zehn Minuten auf der Uhr. Und so kam es wie es meistens kommt, wenn die Eschollbrücker mit einer knappen Führung in die Schlussphase gehen. Bei einem schnell ausgeführten Freistoß der Messeler Zweitvertretung schaltete die Defensive zu langsam. Am Sechzehner wackelt Herdt vier Mann aus von deinen keiner wirklich zum Ball geht. In der Folge schlenzte Herdt den Ball aus dem Stand unhaltbar in den Winkel.

 

Kurz vor Schluss ließ sich der TSV Eschollbrücken-Eich noch die Butter vom Brot nehmen und verschenkte so zwei Punkte. Für die nächsten Spiele muss sich die Defensive stabilisieren und die Offensive ihr Chancen besser verwerten. Im kommenden Spiel bei Aufsteiger aus Wixhausen gilt es konsequenter zu Werke zu gehen und endlich wieder dreifach zu punkten.

 

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Adrian Antoneac; Adriano Cacuri (55. Marius Leichtweiss); Maurice Bickelhaupt; Marcel Foest – Jens Rothermel; Jens Rettig; Fabian Hanke; Emrah Cacan (70. Michael Dubkowitsch) – Jesse Lofi (75. Serkan Kinik); René Perlick

 

Tore:

0:1 Saygi (59.); 1:1 Perlick (62.); 2:1 Perlick (64..); 2:2 (87.)

 

Gelbe Karten:

Perlick, Föst


Spielbericht 4. Spieltag: SV Erzhausen : TSV Eschollbrücken – Eich 3:1

Verdiente erste Saisonniederlage

 

Wenn man ein Spiel verliert kann es an vielem liegen: Dem Ball, dem Schiedsrichter, dem Gegner oder sogar dem Platz. Meistens langt es aber, wenn man sich einfach nur die eigene Leistung betrachtet. Im Spiel beim SV Erzhausen ist das der Fall gewesen. Aufgrund einer dürftigen Leistung der Kicker aus Eschollbrücken und Eich bleiben die Punkte völlig verdient in Erzhausen.

 

Vor allem die Defensive ist es, die Trainer Andreas Hess an jedem Sonntag neu aufstellen muss. In diesem Spiel fehlten die komplette Innenverteidigung des vorherigen Sonntags. Für Cacuri (Arbeit) und Bickelhaupt (Urlaub) starteten Weber (von der Bank) und Stark (aus dem Mittelfeld) auf dieser so wichtigen Position. Außen blieben Leichtweiß und Föst im Team. Im Mittelfeld konnte die Mannschaft die schmerzlich vermissten Führungsspieler Antoneac (nach langer Sperre) und Rothermel (nach Verletzung) wieder willkommen heißen. Die beiden nahmen die Außenpositionen von Cacan (verhindert) und Dubkowitsch (Matchwinner der zweiten Mannschaft) ein. In der Mitte starteten Hanke (für Stark; s. oben) und Yildirim. Im Sturm begann das gefährliche Duo Lofi/Perlick.

In der letzten Spielzeit auf Augenhöhe spielend, wurde auf beiden Seiten ein enges und kampfbetontes Spiel erwartet. Bereits ab der ersten Minute konnte man sehen, was bei beiden Teams im Mittelpunkt stand: die Verhinderung eines einfach Gegentors. So entwickelte sich schnell ein Spiel, in dem das Geplänkel im Mittelfeld und viele Fehlpässe das Geschehen bestimmten. Es dauerte zehn Minuten, bis überhaupt das erste Mal etwas nennenswertes passierte. Bubalos Schuss war aber kein Problem für den Gästekeeper Koch.

In der Folgezeit übernahm Erzhausen mehr und mehr das Kommando. Auch sie immer noch mit fehlerbehafteten Spiel, aber deutlich besser als die Gäste aus Eschollbrücken. Auf deren Seite klappte wenig bis gar nichts. Fehlpässen en masse, uneffektive Dribblings und schwach gespielte Zweikämpfe. Folgerichtig ging Erzhausen in dieser Phase in Führung. Ein feiner langer Pass landete bei Bozkurt, der in Anlauf eins an Koch scheiterte, im Nachsetzen den Ball aber zum 1:0 verwandeln konnte (19.).

Auch im Nachgang zur Führung stellte der SV Erzhausen das spielbestimmende Team. Der TSV Eschollbrücken-Eich hatte kaum Ballbesitz und zeigte nichts von seinem Kombinationsspiel. Aber auch der SV Erzhausen machte wenig aus den spielerischen Vorteilen. Torchancen für Erzhausen entstanden vor allem aus Weitschüssen, während der TSV mit einzelnen Kontern gefährlich wurde. Außer Abschlüssen von Lofi (22.) und Perlick (24.) kam aber nichts zustande. Der erste Aufreger entstand dann wieder in Minute 38, als Gästetorwart Koch einen Flatterball von Stanke zwar zum Eckball abwehrte, in der Folge aber schmerzverzerrt auf den Boden sank. Der senkrecht nach oben stehende Finger ließ nichts gutes erwarten, aber der Torwart des TSV biss nach erfolgreicher Behandlung, ein wenig Tape und neuen Handschuhen bis zum Ende der Partie auf die Zähne. Hut ab dafür!

Die Minuten bis zur Halbzeit blieben bis auf eine Großchance für Perlick, die Bastias auf der Linie klärte, eher unspektakulär. In der Halbzeit versucht Coach Hess seine Jungs endlich mal wachzurütteln. Mit Wolf für Lofi im Sturm versuchte er hier neue Akzente zu setzen.

Die Gäste aus Eschollbrücken machten aber da weiter, wo sie aufgehört hatten. Viele Fehlpässe prägten das Spiel. Wurde der Ball ordentlich durchs Mittelfeld kombiniert war spätestens beim starken Innenverteidigerduo Wilczek/Bastias Schluss mit den Angriffsbemühungen der Gäste. Bei den in optisch eher schwierigen Trikots spielenden Gastgeber wusste nach der Pause vor allem der eingewechselte, sehr quirlige Kranz zu gefallen. Immer wieder im Rücken seines Gegenspielers weglaufend, erarbeitete er sich drei riesige Chancen, die allesamt vergeben wurden (49./57./62.). Wie es im Fußball so ist, kam die Rechnung postwendend zurück: Hanke eroberte im Mittelfeld stark den Ball und packte im Anschluss seinen Zauberfuß aus. Den Steilpass zu erlaufen stellte Perlick vor keine Probleme und alleine vor dem Heimtor blieb er eiskalt und versenkte den Ball zu Saisontor Nummer neun (68.).

In den Folgeminuten hatte der geneigte Zuschauer das erste Mal das Gefühl, dass die Partie leicht von Eschollbrücken dominiert wurde. Es konnten sich einige Ecken erspielt werden und die Offensivaktionen wurden deutlich zielstrebiger. Just in diese Phase wurde der Kardinalfehler auf Seiten der Eschollbrücker begangen. Nach eigenem Angriff wurde schlecht umgeschaltet, der Gegner kam in Überzahl an den eigenen Strafraum und Stanke köpfte die gut getimte Flanke mitten ins Herz der Eschollbrücker (83.). In der Folge versuchte der Gast nochmal alles und entblößte dabei notgedrungen auch seine Abwehr. So lief man nach 87 Spielminuten in einen Konter, den der, kurioserweise in langen Hosen spielende, Gästetrainer Vucenovic mit der 3:1-Entscheidung abschloss.

Kurz darauf war eine Partie beendet, bei der die Escholbrücker Seite genau wusste, warum man verloren hatte. Ein Gegner, der keinen Deut stärker ist als das eigene Team wurde mit wiederholten Unzulänglichkeiten stark gemacht. Dies gilt es in den kommenden Duellen zu vermeiden.

Die zweite Mannschaft konnte sich an diesem Sonntag zeitgleich einen nicht erwarteten Sensationsdreier gegen Türk Gücü Darmstadt sichern. Die Leihgabe aus der ersten Mannschaft, Michael Dubkowitsch, stach dabei als doppelter Torschütze heraus. Das weitere Tor zum 2:3-Auswärtssieg erzielte Spielertrainer Rhode.

Kommende Woche ist Heimspielsonntag. Die zweite Mannschaft trifft im Derby auf die Zweitvertretung der FTG Pfungstadt. Die erste Mannschaft misst sich mit einem der Absteiger aus der Kreisliga A, der TSG Messel II. Anstoß des Vorspiels ist um 13 Uhr, die erste Mannschaft stößt um 15 Uhr an.

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Marius Leichtweiß; Fabian Weber (59. Jens Rettig); Christian Stark; Marcel Foest – Adrian Antoneac; Emrah Yildirim (66. Serkan Kinik); Fabian Hanke; Jens Rothermel – Jesse Lofi (46. Matthias Wolf); René Perlick

 

Tore:

1:0 Bozkurt (19.); 1:1 Perlick (68.); 2:1 Stanke (83.); 3:1 Vucenovic (87.)

 

Gelbe Karten:

Perlick


Spielbericht 3. Spieltag: TSV Eschollbrücken – Eich : TSV Nieder-Ramstadt 5:3

Verdienter Heimsieg dank starker Offensive

 

Eines kann man nach drei Spieltagen sicher sagen: Wo die Mannschaft des TSV Eschollbrücken-Eich momentan auftritt, ist ein Spektakel garantiert. Mit bereits 25 Toren (Torverhältnis: 15:10) in den bisherigen Auftritten durften die Zuschauer durchschnittlich mehr als 8 Tore pro Partie bestaunen. Dabei konnte das Team im Heimspiel gegen Nieder-Ramstadt bereits zum zweiten Mal in dieser Runde mehr Treffer als der Gegner landen und damit den Heimsieg bejubeln.

 

Trainer Andreas Hess stand wie jeden Sonntag vor der Frage, welche Elf er denn dies Mal auf das Feld schickt. Verletzungsbedingt fehlte im Vergleich zur Vorwoche Mirza. Rettig und Weber wurden dieses Mal vom Trainer auf der Bank gelassen. Dafür standen Dubkowitsch, Rückkehrer Yildirim und der wiedergenese Föst in der Startelf.

Der heimische TSV war gewillt, seinem Namensvetter aus Nieder-Ramstadt direkt zu zeigen, wer Herr des Waldsportplatzes ist. Der Mann am Liveticker hatte noch nicht richtig Platz genommen, da stand Perlick schon alleine vor dem Gästetor. Sein starker Lupfer nach nicht mal einer Minute Spielzeit flog aber über das Tor. In den kommenden Minuten verflachte das Spiel zusehends. Beide Mannschaften hielten den Gegner meist vom Tor fern und viel spielte sich im Mittelfeld ab. Lediglich nach Abwehrfehlern wurde es auf beiden Seiten gefährlich. Die Mannschaft des TSV Eschollbrücken-Eich hatte in dieser Zeit aber ihren gewohnt sicheren Rückhalt Fabian Koch im Tor und auf der anderen Seite verfehlten das überaus erfolgreiche Sturmduo Perlick und Lofi jeweils knapp.

Nach 25 Spielminuten war aber auch Keeper Koch das erste Mal geschlagen. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung mit anschließendem Konter landete im Strafraum der Eschollbrücker. Der starke Gästestürmer Quick blieb alleine vor Koch eiskalt und schob den Ball ein. Das Heimteam antwortete mit wütenden Angriffen. Während Stark noch knapp drüber köpfte, zeigten Lofi und Perlick kurze Zeit später ihre ganze Klasse. Lofi kochte den Gästekapitän Bernardini auf den außen ab und spielte den Ball stark vor den Kasten. Dort stand Perlick goldrichtig und lochte zum Ausgleich ein (32.).

Im Anschluss stellten die Akteure des TSV für eine halbe Stunde das Kurzpassspiel zum großen Teil ein. Fast jeder Ball wurde lang und weit gespielt und sorgte beim Nieder-Ramstädter Abwehrrecken Christian Hoffmann für einige Kopfschmerzen ob der Anzahl an bestrittenen Kopfballduellen in dieser Zeit. Gefährlich wurde vor der Halbzeit nur noch der Gast. Obwohl selbst spielerisch limitiert, konnten sie sich noch weitere zwei Mal alleine vor den Kasten von Koch spielen, der das Tor aber einfach mal vernagelte.

In der Halbzeit muss Trainer Hess die richtigen Worte gefunden haben und brachte zudem mit Hanke für Yildirim neuen Schwung ins Mittelfeld. Die langen Bälle blieben zwar, aber sie wurden nun effektiver gespielt. Einen dieser langen Freistöße landete in der Folge bei Christian Stark, der eine kurze Bewerbung als kommende Offensivkraft an Coach Hess richtete und den Ball nach feinem Dribbling ins lange Eck schob (49.). Danach spielte eigentlich nur noch der TSV aus Eschollbrücken und Eich. Immer wieder wurde sich in der gegnerischen Hälfte festgesetzt ohne dabei aber zwingend zu werden. So waren in dieser Zeit vor allem Schüsse aus der zweiten Reihe, die auf den Kasten von Gästekeeper Schmidt flogen. Gefährlich waren diese aber aufgrund ihrer Flughöhe vor allem für die Eichhörnchenpopulation im dahinterliegenden Wald…

So kam es, wie es kommen muss: der Gast macht aus wenig in der zweiten Hälfte eine ganze Menge. Nach einem verlorenen Zweikampf auf den Außen segelte der Ball in die Mitte und der aufgerückte Mounji veredelte für den Gast zum Ausgleich (58.). Und kurze Zeit später der nächste Fehler: ein riesiger Stellungsfehler in der Heimabwehr ermöglichte Quick den Durchbruch. Frei vor Koch stellte er diesmal das Ergebnis auf 2:3 für seine Farben (65.). Auf einmal war ein Spiel, bei dem Ball und Gegner größten Teils durch Eschollbrücken beherrscht wurde, gedreht und keiner wusste so genau warum.

In den Minuten nach dem Rückstand konnte man dann das große Herz der Kicker aus Eschollbrücken sehen. Sie besannen sich darauf, was sie eigentlich können: Fußball spielen! Mit einem geordneten Spielaufbau und klaren Pässen wurde nun versucht den Abwehrriegel des TSV Nieder-Ramstadt zu knacken. Und wie es kommen musste, sorgte eine Co-Produktion des kongenialen Sturmduos für den Ausgleich. Lofi auf Perlick, 3:3 (68.)! Beflügelt durch den schnellen Ausgleich drängte der TSV seinen Gast immer weiter in die Defensive. Gewillt die Punkte auf dem Waldsportplatz zu halten wurde immer weiter nach vorne gespielt. Mit Erfolg: der gerade eingewechselte Kinik löste sich clever von seinem Gegenspieler und verlängerte den starken Eckball von Dubkowitsch perfekt zum 4:3 ins lange Eck (73.).

Nun waren die Gäste gefordert, den Rückstand zu egalisieren. Der heimischen TSV wollte dem Namensvetter dazu aber keine Gelegenheit geben. Weiter wurde auf Angriff gespielt und versucht, die Führung in beruhigende Formen auszubauen. Man merkte dem Spiel an, dass es in seine entscheidende Phase geht, denn es ging zum Teil deutlich ruppiger zu, als in den restlichen Spielphasen. So sorgte Leichtweiß mit hartem Einsteigen für einigen Protest auf Gästeseite, der sich aber nur kurze Zeit später in Applaus und Dank auflöste, als Leichtweiß den Schiedsrichter korrigierte und ehrlicherweise Nieder-Ramstadt zu einem Eckball verhalf. Die Entscheidung dieser Partie wurde dann aber vom guten Stark eingeleitet. Nach starker Balleroberung ließ er noch zwei Gegenspieler stehen und schickte Perlick auf die Reise. Der an diesem Tag überragende Stürmer zog auf und davon und spielte den Ball mit seinem schwachen Fuß locker ins Tor (83.). Das gefallene 5:3 bildetet gleichzeitig auch den Endstand der Partie.

Zwischendurch tat sich der gastgebende TSV Escholbrücken-Eich schwer mit einem nicht einfach zu bespielenden Gast um Ex-TSV Trainer Aktan Ak. Mit zunehmender Spieldauer setze sich die individuelle Klasse der Eschollbrücker um die überragenden Perlick (drei Tore) und Lofi (drei Torvorlagen) durch. Wer das erneut hohe Ergebnis sieht, muss auf eine höhere Stabilität der Eschollbrücker Defensive in den kommenden Wochen hoffen.

Am kommenden Wochenende trifft die erste Mannschaft auf den SV Erzhausen. Anstoß an der dortigen Heinrichstraße ist um 15 Uhr. Das zweite Herrenteam bestreit nach der 1:3-Niederlage gegen Hellas Darmstadt II das Duell gegen den SC Türk Gücü Darmstadt. Anstoß auf dem Sportgelände von Germania Eberstadt ist ebenfalls um 15 Uhr.

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Marius Leichtweiß; Adriano Cacuri (50. Fabian Weber); Maurice Bickelhaupt; Marcel Foest – Emrah Cacan; Emrah Yildirim (46. Fabian Hanke); Christian Stark; Michael Dubkowitsch – Jesse Lofi (72. Serkan Kinik); René Perlick

 

Tore:

0:1 Quick (25.); 1:1 Perlick (32.); 2:1 Stark (49.); 2:2 Mounji (58.); 2:3 Quick (65.); 3:3 Perlick (68.); 4:3 Kinik (73.); 5:3 Perlick (83.)

 

Gelbe Karten:

Dubkowitsch; Leichtweiß; Perlick


2.Spieltag: SV Croatia Griesheim II : TSV Eschollbrücken-Eich 2:5

TSV zeigt erneut zwei Gesichter

 

Trotz einer bequemen 0:4 Führung zur Pause, ließen sich die Eschollbrücker in der zweiten Hälfte wieder etwas verunsichern. Die Defensive bleibt ein Manko, sodass die starke Offensive die drei Punkte unter Dach und Fach brachte.

 

Trainer Hess musste auf Grund von Krankheit, Urlaub und einer Sperre diverse Umstellungen in der Startelf vornehmen. Für den kranken Föst übernahm Cacuri die linke Abwehrseite. Auf der gegenüberliegenden Seite übernahm Leichtweiss für den rotgesperrten Skocic. Außerdem musste auf der Doppelsechs Rettig für den verletzten Rothermel auflaufen. Der einzige freiwillige Tausch fand auf der rechten Außenbahn statt wo Mirza für Dubkowitsch auflief.

 

Wie schon am ersten Spieltag, war das Spiel gerade angepfiffen und schon stach der Angriff der Blau-weißen in Person von Lofi. In einem Zweikampf auf der rechten Seite kam Rettig zu Fall, brachte aber liegend noch einen Traumpass auf Lofi zustande, der dem Schlussmann der Kroaten keine Chance ließ und zur Führung einschob (3.).

 

Auch der zweite Treffer wurde vom stark aufspielenden Lofi erzielt. Dieser fasste sich aus 20m ein Herz und suchte den Abschluss. Dass der Ball letztendlich flach ins Tor trudelte und eigentlich auch haltbar war, war den Gästen egal (12.).

 

Nach einer halben Stunde musste Hess das erste Mal wechseln. Mirza hatte sich nach einem Sprintduell gezerrt und wurde durch den Eschollbrücker Edeljoker Dubkowitsch ersetzt. Kurz darauf zeigt Lofi, dass er auch Chancentod kann. Drei Angreifer des TSV liefen frei aufs Tor und Lofi entschied sich zum eigenen Abschluss und vergab kläglich die Chance auf das 0:3. Die nächste Situation vollendete Lofi wieder zu etwas zählbarem. Perlick legte im Strafraum quer und Lofi schob endlich zur 0:3 Führung ein (36.).

 

Und nun durfte sich auch Perlick in die Torschützenliste eintragen. Cacan schickte Perlick, der mit seiner Schnelligkeit allen davon lief und dann trocken ins kurze Eck traf (38.).

 

In der Halbzeitpause wurde die klare Marschroute vorgegeben die Partie ohne einen Gegentreffer zu beenden. Der Vorsatz scheiterte ziemlich bald nach dem Wiederanpfiff. Ein Befreiungsschlag von Bickelhaupt geriet zu kurz und Omrcanin sah den weit vorm Tor stehenden Torhüter Koch. Der Torschuss segelte über den Schlussmann des TSV zum Anschlusstreffer (54.). In der Folge machte sich Unsicherheit in den Reihen der Gäste breit und es kam zu immer mehr unnötigen Abspielfehlern. Daraus resultierte die nächste brenzlige Situation, Koch stürmte zu einer Eins-gegen-Eins Situation aus dem Strafraum und brachte dabei den Angreifer der Griesheimer zu Fall. Den folgenden Treffer der aus dem Vorteil resultierte, pfiff der unparteiische zurück und gab Koch eine diskutable gelbe Karte.

 

Auf der anderen Seite vergab die Top-Offensive aus Eschollbrücken Reihenweise gute Angriffe. Es dauerte bis zur 73. Minute bis der eingewechselte Kinik den alten Abstand wieder herstellen konnte. Schussversuche wurden auf der Linie geklärt doch fielen die Abpraller immer wieder in die gefährliche Zone. So konnte Kinik seinen zweiten Schuss zu seinem ersten Treffer im Trikot des TSV verwandeln.

 

Der Treffer nahm wieder etwas Hektik aus dem Spiel. Die Gäste spielten sich wieder mehr in der gegnerischen Hälfte fest und mussten nur auf Konter des SV aufpassen. Genau solch ein Konter sorgte für den letzten Treffer der Partie. Kresic konnte einen quergelegten Ball im kurzen Eck einschweißen. Weber fälschte den Ball für Koch unhaltbar ab (90.). Direkt nach dem folgenden Anstoß pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.

 

Der TSV Eschollbrücken-Eich fährt verdient die ersten drei Punkte der Saison ein. Lediglich das neue System ist noch nicht in alle Köpfen angekommen. Die Viererkette muss sich in den kommenden Wochen weiter einspielen. Hierbei wäre es von Vorteil, wenn sich eine Konstanz auf diesen Positionen herstellen ließe. Doch Verletzungen und die Breite des Kaders sorgen für eine leistungsabhängige Rotation auf allen Positionen.

 

Am kommenden Spieltag kommt mit dem TSV Nieder-Ramstadt ein stärker einzuschätzender Gegner auf den Waldsportplatz in Eschollbrücken. Diese Partie wird ein Gradmesser für die Defensivabteilung des TSV.

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Marius Leichtweiss; Fabian Weber; Maurice Bickelhaupt; Adriano Cacuri – Adil Mirza (30. Michael Dubkowitsch); Jens Rettig (69 Emrah Yildirim); Christian Stark ; Emrah Cacan – Jesse Lofi (45. Serkan Kinik); René Perlick

 

Tore:

0:1 Lofi (3.); 0:2 Lofi (12.); 0:3 Lofi (36.) 0:4 Perlick (38.); 1:4 Omrcanin (54.); 1:5 Kinik (73.); 2:5 Kresic (90.)

 

Gelbe Karten:

Weber, Cacan , Koch,

 


1.Spieltag: TSV Eschollbrücken – Eich : SV St. Stephan II 5:5

Unentschieden als gefühlte Niederlage zum Auftakt

 

Nach einem starken Beginn sorgte ein Platzverweis für einen Bruch im Spiel. Die noch nicht zu hundert Prozent eingespielte Mannschaft aus Eschollbrücken lies in Unterzahl zu viele Chancen für die Gäste zu. Am Ende musste man trotz Viererpack von Perlick den Ausgleich in der Nachspielzeit hinnehmen.

 

Das erste Punktspiel der neuen Saison begann Hess mit Koch im Tor hinter einer neueingeführten Viererkette gebildet von Skocic, Weber, Bickelhaupt und Föst. Im Mittelfeld begannen Dubkoswitsch, Rothermel, Stark und Cacan. Im Sturm bekam Perlick, der Top-Torschütze des TSV mit Lofi einen neuen Partner an die Seite gestellt. Mit Mirza, Kinik, Cacuri und Wolf auf der Bank wurde der Kader komplettiert.

 

Zu Beginn der Partie zeigte der TSV eine stabile Defensive und zeigt wie schon in den vergangenen Jahren sein gefährliches Umschaltspiel. Perlick ließ die Fans des TSV schon nach vier Minuten zum ersten Mal jubeln. Er verwandelte eine Flanke von Dubkowitsch mit dem Kopf zur 1:0 Führung. Es dauerte auch nur weitere fünf Minuten bis Perlick erneut zu schlagen konnte. Lofi legte uneigennützig vorm gegnerischen Gehäuse quer und Perlick musste nur locker einschieben. Vieles deutete auf einen entspannten Nachmittag mit einem sicheren Sieg hin, doch in der 22. Minute schickte der Unparteiische Skocic nach einem vermeintlichen Nachtreten mit glatt rot vom Platz. Trotz dieser frühzeitigen Unterzahl konnten die Gastgeber den Vorsprung auf ein 3:0 ausbauen. Nach einem Foul an Dubkowitsch im Strafraum trat Rothermel zum Elfmeter an und traf nur das Aluminium. Aber wer sonst als Perlick sollte an einem solchen Tag schneller schalten als alle anderen und den Abpraller zum nächsten Treffer einschieben.

Kurz darauf mussten die Blau-weißen umstellen, um den Platzverweis zu kompensieren. Cacuri übernahm die Position des Rechtsverteidigers und Lofi musste dafür im Sturm seinen Posten räumen. Beflügelt von der roten Karte erspielten sich die Gäste aus Griesheim immer wieder Möglichkeiten. Die Folge war der Anschlusstreffer durch Rossmann in der 26. Minute.

Doch auch diesen Treffer konnte der TSV wieder durch Perlick kompensieren. Nach einem langen Ball vollendete Perlick einen Konter Mustergültig im Eins-gegen-Eins und stellte den alten Abstand wieder her.

Viele Faktoren inklusive einer großen Portion Pech sorgten für zwei weitere Gegentreffer. Beide Male hatten die St. Stephaner Glück, weil ihnen zwei Abpraller direkt wieder vor die Füße gefallen sind. Zum einen konnte Koch im Eins-gegen-Eins parieren, doch der Ball landete wieder beim Angreifer und der zweite Versuch zappelte im Netz. Zum anderen kam durch etwas Pingpong vor dem Sechzehner der Ball wieder bei einem Angreifer an, der sogar vor Koch nochmal querlegen konnte. Und so ging es nach 3:0 Führung nur mit 4:3 in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Halbzeit ersetzte Mirza Föst in der Viererkette und der TSV versteifte sich erstmal auf das Verteidigen der Führung und versuchte nur gelegentlich mit Entlastungsangriffen sein Glück. Ein solcher Entlastungsangriff sorgte für einen weiteren Treffer im torreichen Spiel. Ein von Bickelhaupt stark gespielter langer Ball fand Lofi, der nicht lang fackelte und mit einer Volleyabnahme dem Schlussmann aus Griesheim einen Scheitel zog (60.). Der TSV Eschollbrücken-Eich stellte sich die meiste Zeit mit den verbliebenen zehn Mann hinten rein und verteidigte so gut es ging. Der 5:4 Anschlusstreffer resultierte aus einem sehr schwachen Abschlag von Koch, der an der Mittellinie einem Grün-Weißen in den Fuß viel. Die Abwehr des TSV in der Vorwärtsbewegung überrascht kamen an den Pass in die Schnittstelle nicht mehr ran Koch konnte seinen Fehler nicht mehr ausbügeln. In der Folge wurde das Spiel ruppiger und die Gastgeber sahen dreimal gelb.

In der Schlussphase wurde der überragende Perlick zum tragischen Helden der Partie. Nach einem langen Ball tauchte er alleine in vor dem Schlussmann der Gäste auf, doch ihm gingen zu viele Ideen gleichzeitig durch den Kopf, sodass er den Ball nicht richtig traf und die Chance auf eine Vorentscheidung vergab. Im Gegenzug zu dieser Chance schafften die Griesheimer den Ausgleich zum 5:5 (90+2).

 

Letztendlich geht das Unentschieden in Ordnung, weil der TSV in der zweiten Halbzeit zu wenig Eigeninitiative zeigte und eigentlich nur noch reagierte und nicht mehr agierte. Zum Ende der Partie merkte man der Mannschaft auch an, dass eine Anspielstation in der Offensive durch den Platzverweis von Skocic fehlte. Es gab kaum noch Entlastung und bei den herrschenden Temperaturen wurden die Beine immer schwerer.

 

Wäre die Anfangsphase nicht so stark gewesen, wäre man mit einem Punkt in Unterzahl bestimmt zufrieden gewesen. Doch die lange und zeitweise auch hohe Führung sorgt für einen bitteren Beigeschmack, sodass es sich wie verlorene zwei Punkte anfühlt.

 

Wiedergutmachung können die Kicker des TSV Eschollbrücken-Eich in der kommenden Woche bei der zweiten Mannschaft des SV Croatia Griesheim betreiben. Um den Abstand zur Ligaspitze nicht schon nach zwei Spieltagen zu groß werden zu lassen müssen Punkte her!

 

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Mirko Skocic; Fabian Weber; Maurice Bickelhaupt; Marcel Foest (46. Adil Mirza) – Michael Dubkowitsch (60. Matthias Wolf); Jens Rothermel; Christian Stark ; Emrah Cacan (46.;  – Jesse Lofi (26. Adriano Cacuri); René Perlick

 

Tore:

1:0 Perlick (4.); 2:0 Perick (9.); 3:0 Perlick (25.) 3:1 Rossmann (26.); 4:1 Perlick (31.); 4:2 Di Mauro (41.); 4:3 Zambito (43.); 5:3 Lofi (60.); 5:4 Zambito (76.); 5:5 Emrich (90.+2)

 

Gelbe Karten:

Bickelhaupt, Weber, Dubkowitsch, Cacuri

 

Rote Karten:

Skocic


Pfungstädter Stadtmeisterchaft

Deutliche Niederlagen gegen die höherklassige Nachbarschaft

 

Die Pfungstädter Vereine testeten zum Abschluss der Vorbereitung bei der alljährlichen Stadtmeisterschaft ihre Form. Zwei ordentlichen Spielen ließ der TSV zum Abschluss eine schwache Leistung gegen die FTG Pfungstadt folgen.

 

Ohne große Ambitionen starteten die Kicker aus Eschollbrücken in die Pfungstädter Stadtmeisterschaft. Das ausgegebene Ziel hieß sich unabhängig vom Ergebnis ordentlich gegen die höherklassigen Nachbarvereine zu präsentieren und auf einigen Positionen zu experimentieren.

 

Zum Auftakt ging es gegen den Kreisoberligaabsteiger RSV Germania Pfungstadt.

Durch einen sehenswerten Konter konnte der TSV sogar frühzeitig die Führung übernehmen. Ein Freistoß kurz vor der Halbzeit sorgte dann für den Ausgleich. Die zweite Hälfte gehörte weitestgehend den Germanen, die eine Chance nach der anderen vergaben, letztlich aber verdient 1:3 gewannen. Trotz der Niederlage hatten die Eschollbrücker Kicker eine ordentliche Partie abgeliefert.

 

Die zweite Partie ging gegen den Kreisoberligisten aus Hahn. Wegen personeller Probleme musste Trainer Hess kurzfristig den Kader mit einigen Spielern der zweiten Mannschaft auffüllen. Mit dieser gemischten Mannschaft verteidigte TSV über die komplette Spielzeit getreu dem Motto „Hoch und weit und vorne hilft der liebe Gott“.

Es wurde zwar weiterhin versucht das Spiel von hinten aufzubauen, doch der Klassenunterschied war über die komplette Spieldauer spüren.

Alles in allem konnten die Eschollbrücker trotz der hohen Niederlage (7:0) mit dem Auftritt zufrieden sein. Die komplette Mannschaft hat alles reingeworfen, konnte aber leider nicht mehr ausrichten.

 

Der abschließende Gegner des Turniers war der letztjährige Ligakonkurrent der FTG Pfungstadt. Personell wieder besser aufgestellt lieferte der TSV die schlechteste Leistung des gesamten Wochenendes. Mangelnde Konzentration und ganz schwacher Kampfgeist ließ der FTG alle Möglichkeiten. So dauerte es nicht lange bist eine Fehler im Spielaufbau zum ersten Gegentreffer führte. Als wäre der schlechte Start nicht schon genug mussten nach zehn Minuten Skocic und Weber verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Zum Glück für die blau-weißen Jungs aus Eschollbrücken vergab die Junge Truppe aus Pfungstadt reihenweise Großchancen. So ging es mit einem 1:3 Rückstand in die Halbzeitpause. Kurz nach der Pause konnte Perlick sogar noch auf 2:3 verkürzen, doch dann waren alle Offensivbemühungen vorbei. Auch in der zweiten Hälft vergaben die FTGler Chance um Chance und konnten nur noch zweit von gefühlten zwanzig Torchancen in zählbares verwandeln.

 

Die Stadtmeisterschaft war ein guter Test gegen gute Mannschaften, doch man merkte in den Spielen die Überlegenheit in Sachen Fitness. Vor allem in den Schlussphasen konnte der TSV nicht mehr mithalten. Außerdem mussten aufgrund von diversen Ausfällen mehrere Spieler die kompletten 210 Minuten absolvieren. Was sich zum Ende der letzten Partie ebenfalls bemerkbar machte. Alles in allem war das Turnier eine ordentliche Trainingseinheit für den gesamten Kader. Bleibt zu hoffen, dass einige der verletzten Spieler in den nächsten Wochen wieder zum Kader stoßen und der TSV eine gute Rolle in der anstehenden B-Liga Saison spielt.

 

Kader gege RSV Germania Pfungstadt:

F. Koch – Mirza, Weber, Bickelhaupt, Föst – Dubkowitsch, Antoneac, Skocic, Cacan – Lofi, Perlick

Bank: Wolf, Rettig, Hess

 

Kader gegen SV Hahn:

F. Koch – Skocic, Weber, Bickelhaupt, Meier – Fischer, Cacan, Rettig, Mirza – Lofi, Wolf

Bank: Klöppinger, Hess

 

Kader gegen FTG Pfungstadt:

F.Koch – Skocic, Weber, Bickelhaupt, Föst – Fischer, Mirza, Stark, Ahmed – Lofi, Perlick

Bank: Wolf, Klöppinger, Rettig

 

 

 


Spielbericht Testspiel: TSV Eschollbrücken – Eich : Eiche Darmstadt 3:1

Nicht schön, aber erfolgreich

 

Auch das zweite Testspiel der Runde 2017/2018 konnte die erste Mannschaft des TSV Eschollbrücken-Eich am Sonntag siegreich gestalten. Der letztjährige Absteiger aus der B-Liga, Eiche Darmstadt, konnte mit 3:1 bezwungen werden. Spielerisch bekleckerten sich die Gastgeber dabei aber nicht mit sonderlich viel Ruhm.

 

Im Vergleich zum ersten Testspiel am vergangenen Wochenende bei der dritten Mannschaft von St. Stephan gab es in der Anfangself wenige Veränderungen. Einzig der im letzten Jahr häufig schmerzlich vermisste Christian Stark gab sein langersehntes Comeback und startete für den verletzten Rettig auf der Doppelsechs. Dazu wurde der verhinderte Lofi durch Antoneac ersetzt.

Gegen neuformierte Gäste (zahlreiche Abgänge wurden größtenteils durch bei Eiche spielende Flüchtlinge ersetzt) tat sich der TSV von der ersten Minute an schwer. Zwar lief der Ball einigermaßen sicher durch die eigenen Reihen, aber sobald das Spiel schnell nach vorne gehen sollte, standen immer wieder Konzentrationsfehler dem Vorhaben im Weg. Viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung waren die Folge, so dass sich das Herausspielen von Torchancen als schwierig darstellte. Bei den herausgespielten Torchancen wurde aber deutlich sichtbar, was möglich gewesen wäre, wenn man den Ball öfter flach und schnell durch die eigenen Reihen hätte laufen lassen.

Von den absolut ungefährlichen Gästen kam in Halbzeit eins gar nichts. Die Chancen des Heimteams wurden aber auch nicht ordentlich zu Ende gespielt, so dass viele der Bälle spätestens im Strafraum geklärt werden konnte. Bezeichnend ist, dass praktisch der erste richtige Schuss aufs Tor ein Treffer war. Wolf hielt einfach mal drauf und sein Abschluss, der eine Mischung aus Flanke und Schuss war, fiel ins Tor (31.). Dabei sah der Gästetorhüter, ausgestattet mit normalen Laufschuhen und geliehenen Torwarthandschuhen, alles andere als gut aus.

Kurz vor der Halbzeit musste der wieder mal gut spielende Marcel Föst den Platz aufgrund einer Verletzung verlassen. Für ihn kam Leichtweiß zu seinem ersten Einsatz der laufenden Saison. Zur zweiten Halbzeit gab Adil Mirza sein Debüt im blau-weißen Dress. Er ersetzte Fabian Hanke. Im Sturm durfte Michale Dubkowitsch in Hälfte zwei sein Können anstelle von Matthias Wolf zeigen.

Die zweite Hälfte begann noch verschlafener als Halbzeit eins. Der Gast konnte nicht und die Eschollbrücker Kicker schienen an diesem Tag nicht richtig bei der Sache zu sein. Die erste auffällige Aktion kam erst nach 15 gespielten Minuten zustande. Dubkowitsch spielte sich schön mit Cacan durch den Strafraum und wurde am Ende der Aktion regelwidrig gestoppt. Den fälligen Elfmeter versenkte Bickelhaupt locker (63.). Nur kurze Zeit später war es Antoneac, der ein Zuspiel von Perlick überlegt ins Eck einschob und auf 3:0 stellte (67.). Gegen Ende der Partei bekam Eiche ein wenig Oberwasser und auch zu den ersten Abschlüssen. Einer davon landete nach einem Freistoß von Wahedi im Tor von Heimkeeper Koch (85.). Dies sollte aber nur noch Ergebniskosmetik darstellen.

Einen Schönheitspreis hat diese Partie bei genauerer Betrachtung nicht verdient. Zu viele Unkonzentriertheiten im Spiel nach vorne und beim Abschluss lassen ein viel zu niedriges Ergebnis auf der Anzeigentafel erleuchten. In der Runde werden solche Auftritte sicherlich eher bestraft als das in diesem Spiel der Fall war.

Am kommenden Wochenende (27.07.-29.07.2017) steigt die Pfungstädter Stadtmeisterschaft auf dem Sportgelände der FTG. Der TSV startet dabei Freitags gegen Germania Pfungstadt, bevor es am Samstag gegen den SV Hahn geht. Zum Abschluss wird am letzten Spieltag gegen die Gastgeber der FTG gekickt. Über zahlreiche Zuschauer zu den Derbys freuen sich Spieler und Verantwortliche!

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Fabian Koch – Mirko Skocic; Fabian Weber; Maurice Bickelhaupt; Marcel Foest (33. Marius Leichtweiß)– Adrian Antoneac; Fabian Hanke (46. Adil Mirza); Christian Stark (71. Eike Klöppinger) Emrah Cacan – Matthias Wolf (46. Michael Dubkowitsch); René Perlick

 

Tore:

1:0 Wolf (31.); 2:0 Bickelhaupt (63.); 3:0 Antoneac (67.); 3:1 Wahedi (85.)

 

Gelbe Karten:

Hanke, Skocic


Spielbericht Testspiel: SV St. Stephan III : TSV Eschollbrücken – Eich 2:8

Deutlicher Sieg im ersten Test

 

Bereits am Samstag konnte die Mannschaft des TSV Eschollbrücken-Eich einen Sieg im ersten Testspiel für die Saison 2017/2018 einfahren. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis 8:2 gegen die dritte Mannschaft des SV St. Stephan für die Jungs aus Eschollbrücken zu buche.

 

Zum ersten Spiel in der laufenden Runde durften die Zuschauer einige Debütanten beim TSV bewundern. So gaben Maurice Bickelhaupt, Fabian Hanke, Emrah Cacan, Marcel Foest und Jesse Lofi ihre ersten Eindrücke im blau-weißen Dress ab. Ergänzt wurde die Startelf von Klöppinger im Tor, Weber, Skocic, Rettig, Wolf und Perlick.

 

Ab der ersten Minute machte der klassenhöhere Gast deutlich, dass man gewillt ist, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Lange Ballstafetten in den eigenen Reihen und das gewohnt schnelle Umschaltspiel brachten die Gastgeber immer wieder vor Probleme. Vor allem das Sturmduo Lofi/Perlick zeigte bereits in Halbzeit eins ein für den Vorbereitungsstand nicht zu erwartendes Zusammenspiel. So war es Lofi, der sich in seinem ersten Spiel für den TSV Eschollbrücken-Eich überhaupt direkt mit vier Toren in der ersten Halbzeit in die Torschützenliste eintrug. Perlick glänzte dabei ein ums andere Mal als Vorbereiter.

 

In der Halbzeit tauschte Coach Hess munter durch und ließ alle vier Ersatzspieler zum Einsatz kommen. Dafür blieben der verletzte Rettig, Lofi, Skocic und Wolf vorerst auf der Bank.

 

Die zweite Hälfte startete wie die erste endete. Der TSV drückte und belohnte sich selbst mit Toren. In der zweiten Halbzeit waren dabei Antoneac, Perlick (2x)und Wolf teils unter gütiger Mithilfe der Stephaner Defensive erfolgreich. Einen höheren Sieg ließ man aufgrund der schludrigen Chancenverwertung am Ende liegen. Die beiden Gegentreffer entstanden in Hälfte eins durch einen zweifelhaften Elfmeter sowie in Hälfte zwei nach einem Standard, bei dem sich die Gästeabwehr in einem kollektiven Tiefschlaf befand. Keeper Klöppinger (Ersatz für die verhinderten F. Koch und Dill; im „normalen Leben“ Feldspieler der zweiten Mannschaft) entschärfte dazu noch einen Heimelfer in der ersten Halbzeit. Dies sollten aber auch die einzigen drei Offensivaktionen der Heimelf bleiben.

 

Alles in allem lässt sich ein ordentliches Fazit unter diesen Test ziehen. Die Neuzugänge haben sich hervorragend in die Mannschaft eingefügt. Vor allem bei Bickelhaupt und Hanke konnte man schon sehen, wie gut sie der doch löchrigen Defensive des letzten Jahres tun können. Aber auch die anderen Neuzugänge lieferten ein starkes Spiel ab und lassen Lust auf mehr wachsen.

 

In den kommenden Wochen wollen sich die Kicker des TSV weiterhin für die anstehende Saison fit machen. Weiter geht der Testspielreigen mit einem Match gegen Eiche Darmstadt am kommenden Sonntag um 15 Uhr auf dem heimischen Waldsportplatz. Die zweite Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Viktor Rohde tritt bereits Samstag (22.07.2017) gegen die zweite Mannschaft der DJK/SSG Darmstadt an. Am folgenden Wochenende steigt dann bereits die Pfungstädter Stadtmeisterschaft.

 

TSV Eschollbrücken-Eich:

Eike Klöppinger – Mirko Skocic (46. Felix Hansen); Fabian Weber; Maurice Bickelhaupt; Marcel Foest – Matthias Wolf; Fabian Hanke; Jens Rettig (35. Adrian Antoneac); Emrah Cacan (46. Michael Dubkowitsch);  – Jesse Lofi (46. Yannic Fischer); René Perlick

 

Tore:

0:1 Lofi (5.); 0:2 Lofi (10.); 1:2 Almeida-Keth (20.) 1:3 Lofi (43.); 1:4 Lofi (45.); 1:5 Antoneac (49.); 1:6 Perlick (64.); 1:7 Perlick (67.); 2:7 Murtezic (73.); 2:8 Wolf (83.)

 

Gelbe Karten:

Wolf